• Susanne van de Sand

6 Tipps um in Zeiten von Corona psychisch gesund zu bleiben

Dass es für uns alle gerade eine große Herausforderung ist, den Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie zu meistern, muss ich Euch nicht erzählen.


Sei es das Homeoffice, das mehr als ungewohnt ist und uns die Kaffeepause mit den KollegInnen fehlt.


Sei es die Kinderbetreuung, die gerade auch trotz Arbeit irgendwie gewuppt werden muss und die einen an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen kann (und eindeutig die Nerven aller Beteiligten strapaziert).


Sei es, dass uns Existenzängste umtreiben, weil Umsätze einbrechen, oder Kurzarbeit ansteht. Von den sozialen Einschränkungen und der körperlichen Distanzierung ganz zu schweigen. Für Kopf, Körper und Herz (Emotionen) eine ganz schöne Herausforderung.


Was kann dann helfen, um psychisch gesund zu bleiben? 1. Nur ausgewählte Nachrichten konsumieren

Mag banal klingen, ist aber essentiell. Wenn wir uns den ganzen Tag mit Nachrichten, News-Tickern, YouTube-Videos und Experten-Tipps zuballern, dann macht das was mit uns. Und nicht im positiven Sinne. Wir stressen uns viel mehr. Da kann es helfen, wenn man ganz bewusst auswählt, wo man sich informiert und das auch maximal 1-2mal am Tag macht. 2. Struktur im Alltag

Auch wenn alles gerade anders ist, so kann uns dennoch Struktur dabei helfen, ein Stück Sicherheit und Kontrolle zurückzugewinnen, z.B zur gleichen Uhrzeit aufstehen und sich so zurecht machen, als würde man zur Arbeit gehen. Kinder werden es Dir auch danken, wenn Sie einen gewissen Rahmen haben, der Sicherheit und Struktur bietet. Dann kann man auch entspannter Feierabend machen. 3. Positiv denken

So abgedroschen es auch klingt: Positiv denken ist ein essentieller Schlüssel, um langfristig psychisch gesund zu bleiben. Und damit meine ich nicht, dass negative Emotionen verdrängt werden sollen. Ganz im Gegenteil: Auch die dürfen sein. Vielmehr geht es darum, den Blick bewusst immer wieder auf das zu lenken, was positiv ist. Und wenn es der schöne Sonnenuntergang ist. 4. Meditation

Um das positive Denken zu unterstützen, ist Meditation ein wesentlicher Bestandteil. Wer noch nie einen Zugang dazu hatte, für den klingt das wahrscheinlich nach erleuchtetem Yogi, der natur-high auf seinem Meditationskissen sitzt und sich von Licht ernährt. In Wahrheit geht es aber "nur" um Achtsamkeit. Wahrnehmen. Hier. Jetzt. Sich selbst. Das kann auch 2 Minuten am Tag sein. Einmal kurz innehalten und bewusst ein- und ausatmen, oder sich das Glas anschauen, was man gerade in der Hand hält, das ist auch schon Meditation, auch ohne Esoterik-Polizei. 5. Kontakt zu Freunden

Auch wenn es gerade darum geht, dass wir körperlich auf Distanz gehen sollen, so können wir dennoch Kontakt halten. Videotelefonie ist immerhin ein halbwegs annehmbarer Ersatz für das nicht mögliche persönliche Treffen. Eine Freundin von mir stand in der vergangenen Woche z.B. einfach vor meiner Tür und hat abends geklingelt. Wir haben uns dann auf der Straße ein Plätzchen gesucht, an dem wir in gebührendem Abstand sitzen und dennoch quatschen konnten. Was soll ich sagen: Es wurden fast 2 Stunden. Wen man will, findet man Wege. Wichtig ist, die sozialen Kontakte weiter zu pflegen. Lasst es uns deshalb nicht "Social Distancing", sondern "Physical Distancing" nennen. 6. Träumen

Last but not least: Vergiss nicht zu träumen. Lass die Gedanken mal schweifen und lass mal die Realität Realität sein.

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